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Hallo und herzlich Willkommen auf unserer Website.

Danke für Ihr Interesse an unserem Forschungsprojekt:

"Mach mal keine Judenaktion!"

 

Herausforderungen und Lösungsansätze in der 

professionellen Bildungs- und Sozialarbeit gegen Antisemitismus 

Im Rahmen des Programms „Forschung für die Praxis"

 

Es erwarten Sie umfangreiche Informationen, Quizze und Texte die zur Selbstreflexion einladen sollen.

Neben unserem Forschungsbericht, werden über aktuelle Veranstaltungen und Seminare informiert.

Handlungskoffer Antisemitismus zum Projekt: "Mach mal keine Judenaktion!"

Wie kommt es, dass 73 Jahre nach dem Holocaust das Schimpfwort »Du Jude« das am meisten verbreitete Schimpfwort auf dem deutschen Schulhof geworden ist? 

 

Unter der Leitung von Prof. Dr. Julia Bernstein wurde die erste empirische Studie zum Antisemitismus im schulischen Bereich durchgeführt, in der die Perspektiven der Betroffenen mit den Ansichten der Lehrkräften verglichen und analysiert werden. 

Unserer besonderer Dank gilt den Kooperationspartner*innen Marina Chernivsky, Leitung des »Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment«, Dr. Meron Mendel, Direktor der Anne Frank Bildungsstätte und Dr. phil. Türkan Kanbicak, Pädagogisches Zentrum FFM.


Mitarbeiter*innen des Projektes: Florian Diddens M.A., Ricarda Theiss M.A.,

Nathalie Friedlender LL.M. / M.A.

 
 
dIE bROSCHÜRE

Wie nehmen die jüdische Betroffenen Antisemitismus wahr und wie sehen  die Lehrkräfte diesen? 

 

Welche Formen des Antisemitismus gibt es im schulischen Alltag?

Welche Stereotypen sind importiert und welche "hausgemacht"?

Wie lässt sich israelbezogener Antisemitismus erkennen und was sind die Grenzen des Legitimen in den Debatten über Israel? 

Was sind die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Rassismus und Antisemitismus? Wie wird Rassismus gegen Antisemitismus ausgespielt? 

Welche Rolle spielt die Nazisymbolik im schulischen Alltag?

Welche Handlungsmöglichkeiten lassen sich anbieten?

Diese und weitere Fragen stehen im Fokus der Studie. 

Für mehr Informationen downloaden Sie unsere Broschüre, klicken Sie hier

 
 
Antisemitismus: ein überholtes Phänomen?

 

Antisemitismus beginnt bereits im fehlenden Respekt vor Jüdinnen und Juden als Seinesgleichen. 

Feindseligkeiten und Hass sowie die Verfolgung sind die "fortgeschrittenen Phasen" des Antisemitismus. 

„Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die im Hass auf Juden Ausdruck finden kann. Rhetorische und physische Manifestationen von Antisemitismus richten sich gegen jüdische oder nicht-jüdische Individuen und/oder ihr Eigentum, gegen Institutionen jüdischer Gemeinden und religiöse Einrichtungen.“

 

International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA)

 
Glossar zur Studie

"Du Jude" als Schimpfwort auf deutschen Schulhöfen:

 

"Du Jude" als Beschimpfung wird synonym gesetzt mit Verrat, Herrschaft, Geiz, Egoismus, Opferstatus, Aggressorstatus, Verlogenheit. In weiteren Ausführungen kommt folgen Redewendnungen wie "Mach doch keine Judenaktion"; "Du handelst wie ein Jude"; "Sei mal kein Jude" und weiteren.

Die Beleidigung wird direkt gegen Jüdinnen und Juden gerichtet, aber auch im Wesentlichen gegen nichtjüdische Schüler*innen. Es gehört zum Schulalltag, dass sich in solchen Beschimpfungen durch die Herabwürdigung jüdischer Identität Antisemitismus ausdrückt.

Warum Antisemitismus nicht als Unterkategorie des Rassismus gilt:

 

Die Unterscheidung der beiden -Ismus ist von wesentlicher Bedeutung für die pädagogische Praxis. Der Rassismus folgt einer Ideologie, die Menschen aufgrund weniger äußerliche Merkmale wie bspw. der Hautfarbe gesellschaftliche abzugrenzen versucht.

Die Legitimation folgt dem einfachen Konstrukt einer Unterscheidung zwischen einem vermeintlichen "Wir" und die "Anderen" (Fremdheitskonstruktion). Zwar gibt es Elemente des Antisemitismus, die der Form des rassistischen Antisemitismus zuzusprechen sind, missachten jedoch die Formen des Antijuadismus, der sich gegen das Judentum und allem damit verbundenen richtet. Im Rassismus wird zudem gegen eine vermeintlich "schwache" Gruppe agiert, die sich vorgeblich in einer weniger privilegierten gesellschaftlichen Position befindet. Während im Antisemitismus aktiv alles Jüdische als Provokation und Bedrohung angesehen wird. Jüdinnen und Juden sind demnach mit zu viel "Macht"und Privilegien ausgestattet. Dies ist nur eine Form in der sich die Ideologie des Antisemitismus manifestiert, die unter der Betrachtung des Gegenstandsbereichs Rassismus nicht berücksichtigt werden, wie beispielsweise der israelbezogenen Antisemitismus.

Ihnen fehlen Begriffliche Erläuterungen? Schreiben Sie uns gerne an!

 

Adresse: 

Frankfurt University
of Applied Sciences
Nibelungenplatz 1
60318 Frankfurt am Main

Kontakt

Prof. Dr. Julia Bernstein

Tel. : +49 69 1533-3816

Fax : +49 69 1533-2809

bernstein.julia@fb4.fra-uas.de

Ricarda Theiss 

Tel.: +491634712534

Ricarda-theiss@t-online.de

 


 

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